Projekt "Im Quartier bleiben" 2009
 
 

Die Schülerinnen und Schüler der 8b der Theodor-König-Gesamtschule in Duisburg-Beeck beteiligten sich am Dienstag, 09.06.2009  an dem Landesprojekt „Im Quartier bleiben“. Unterstützt wurden sie dabei von ihrer Klassenlehrerin, Frau Engehausen,  dem Beecker Pfarrer, Herrn Klemm und der Projektkoordinatorin, Frau Tyll.  Das Projekt wird vom Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes NRW unterstützt.

Im Jahr 2008 wurde eine Befragung von älteren Menschen in drei unterschiedlichen Quartieren Nordrhein-Westfalens durchgeführt: in Alt-Erkrath, in Mönchengladbach-Wickrath und in Duisburg-Beeck. Ziel der Befragung war es, festzustellen, was Kommunen und Land tun müssen, damit Menschen zu Hause alt werden können.

 

Die Projektgruppe vor dem Start

Um möglichst realitätsnah arbeiten zu können, lieh die Schule vom „Altenzentrum Flottenstraße“ vier Rollstühle und vier Rollatoren aus, mit denen die Schüler/innen die Fortbewegungsprobleme und –schwierigkeiten von älteren und behinderten Menschen hautnah erleben konnten.

Die Projektgruppe startet

   
Hindernis: schlechter Weg
        In kleinen Gruppen untersuchten die Schüler/innen vorher festgelegte Bereiche des Stadtteils auf Hindernisse, Ampeln, Versorgungsangebote oder Ausruhmöglichkeiten.
eine Grünfläche mit Bänken zum Ausruhen
mit dem Rollstuhl einen Bordstein überwinden
     
mit einem Rollstuhl am Müllcontainer
       
durch Mülltonne eingeschränkte schlechte Wegstrecke
Sie fanden jede Menge Stellen, die mit Rollstuhl oder Rollator nicht problemlos erreichbar oder zu passieren sind. Aber auch Ruhemöglichkeiten und Grünflächen wurden notiert.
mit dem Rollstuhl am Fahrkartenautomat
 
Die Schüler/innen markierten diese Punkte in einem Stadtplanauschnitt.
ein mit Punkten markierter Stadtplan
ein mit Punkten markierter Stadtplan
In einem nächsten Schritt werden die Einzelergebnisse nun in einen „alternativen Stadtplan“ eingearbeitet.
 


die Gruppe am Ende des Projekttages
Für die Schülerinnen und Schüler war dieser „Sozialkundeunterrricht unter Echtbedingungen“ eine ganz neue und besondere Erfahrung. Am Schluss waren alle sehr froh, wieder auf ihren eigenen gesunden Beinen zu laufen. Ihr Blick auf die Probleme älterer und behinderter Menschen ist durch die gewonnenen Erfahrungen sicherlich geschärft worden.
 
Und der Rheinischen Post war das auch einen Bericht wert!
 
Ausserdem sind die Schülerinnen und Schüler am 30.11.2009 von Minister Armin Laschet persönlich empfangen worden. Nachzulesen hier!